Kurzurlaub im Erzgebirge

Anlässlich eines Klassentreffens waren wir vom 5. bis zum 9. Mai 2026 im Erzgebirge unterwegs. Auf dem Hinweg machten wir Station in Oelsnitz/Vogtl. Nach Mittagsimbiss und Stadtbummel ging es weiter über Morgenröthe-Rautenkranz und Talsperre Eibenstock zum Hotel am Sauwald zwischen Tannenberg und Annaberg/Buchholz. Am Abend gab es noch einen kleinen Spaziergang vom Hotel zum Naturschutzzentrum Erzgebirge.
Für Mittwoch war brauchbares Wetter angesagt. Am Vormittag wanderten wir vom Geyrischen Teich (auch Greifenbachstauweiher oder Stausee Geyer) zu den Greifensteinen. Über die Höhle vom Stülpner Karl ging es zum Bergbaulehrpfad Silberstraße am Röhrgraben. Der Röhrgraben wurde von Bergleuten im Jahr 1377 angelegt und bis 1990 für den Ehrenfriedersdorfer Zinn-Bergbau genutzt.
Nach der Mittagspause am ägyptischen Imbiss Yalla ging es weiter nach Scheibenberg (Ort und Berg) zu den berühmten Basaltsäulen.
Auf dem 1993 neu errichteten Aussichtsturm hatten wir einen herrlichen Blick über das mittlere Erzgebirge. Im Turm-Cafe gab es leckeren Kuchen.
Die Wetterprognosen für Donnerstag waren sehr feucht. Wir machten deshalb eine spontane Autotour. Erster Stopp war der Pöhlberg bei Annaberg-Buchholz. Das trübe und feuchte Wetter brachte uns weiter über einen kurzen Aufenthalt in Oberwiesenthal zum Klínovec (deutsch Keilberg), der mit 1244 m der höchste Berg des Erzgebirges. Dort war die Aussicht ähnlich trist, so das wir ins nahegelegene Boží Dar zum Einkaufen fuhren. Über Pernink und Potůčky auf der böhmischen Seite ging es zurück nach Johanngeorgenstadt im sächsischen Erzgebirge und von dort weiter nach Schwarzenberg. Das Wetter ließ einen kurzen Stadtbummel zu.
Den Rest des Tages verbrachten wir in Annaberg. Nach einem deprimierenden Besuch meiner alten Penne (EOS Johannes R. Becher Annaberg/Buchholz) war die Besichtigung der Ausstellung im Adam-Ries-Haus eine Aufmunterung. Begeistert waren wir von den Eiskreationen der Eismanufaktur Lipp in der Nähe der St.-Annenkirche. Am Abend ließ der Regen nach, so dass wir noch einen Spaziergang in Richtung Schreckenberg vom Hotel aus machen konnten.
Am Freitag waren wir zunächst in Buchholz unterwegs. Von der Teufelskanzel hat man einen weiten Blick über Annaberg. Nächste Station war der Waldschlößchenpark in Buchholz. Mittagsimbiss war im Cafe Zeitlos am Markt von Annaberg. Und zum Abschluss gab‘s noch ein Dill-Gurken-Limetten-Eis auf die Hand bei der Eismanufaktur Lipp. Mit Klassentreffen bzw. „Abenteuer Bahn“ war dann der Kurzurlaub in meiner alten Heimat für uns zu Ende.
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